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PreCaRIousneSs spells crisIS for young workers everywhere
Do you know if you will be working tomorrow? Are you sure you'll have a job, a place to live, an income to allow yourself to be independent and make decisions about your life? Well, millions of young workers around the world don't really have any certainty about their future. Employment that lasts from between a few hours to a few months, is a daily reality for too many young workers. Is it really too much to ask to have a contract of work that lasts for more than a day or a week? Is it possible to have a social system accessible to all, that protects us from unemployment and insecurity? After all, the UN Declaration of Human Rights tell us that "Everyone has the right to work, to free choice of employment, to just and favourable conditions of work and to protection against unemployment." (Article 23). The young workers we've spoken to would like the chance to have a little more certainty and security in their lives, and for this reason, we've decided to take action.
Where did this plan come from?
For several years, the International YCW (IYCW) has been developing analysis and action in response to the different realities faced by young workers everywhere, in all types of employment: young people working without contracts in the informal economy; young women workers - facing discrimination and insecurity; unemployed and apprentices - facing difficulties to enter the labour force, and young workers in temporary and precarious working conditions, facing limited employment possibilities. These different international experiences of life and work, have been helping us here in Europe to develop our focus for action - our starting point for changing the world!
What we've discovered through our action and collection of testimonies of young workers, is a common key concern: labour precariousness and its influence on young workers' lives. Young workers - as interim labourers, as migrants, unemployed, as temporary workers - live the daily insecurity of not knowing when they might work again, or how to guarantee an income to meet their basic needs.
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1.MAI 2007
EIN
GESICHERTER ARBEITSPLATZ BLEIBT EIN TRAUM!
"Ich
träume von einem Arbeitsplatz - mit Arbeitsvertrag! Ich
möchte ein geregeltes Leben führen!"
Der
Traum der 20jährigen Maria ist nur einer von den 50 Träumen
von Arbeiterjugendlichen, die wir während der internationalen
Woche der Arbeiterjugend sammeln wollen, die die JOCI vom kommenden
24. April bis zum 1. Mai 2007, dem internationalen Fest der Arbeit,
veranstalten wird.
Maria,
die aus Negresti, einer Stadt in Rumänien stammt, sagt, dass es
die meisten Arbeiterjugendlichen schwierig finden, einen rbeitsplatz in ihrer Heimatstadt zu bekommen.
"Junge
Leute nehmen einen Job ohne Arbeitsvertrag an um Geld zu verdienen.
Die Unkosten für Nahrungsmittel und Miete sind so hoch, dass
manche von ihnen weiter bei ihren Eltern wohnen und von der
Unterstützung von Freunden abhängen. Sie sind ständig
verschuldet".
Da
auch sie ohne Arbeitsvertrag gearbeitet hat, kennt Maria die
Schwierigkeiten vor denen viele Arbeiterjugendliche in ihrer
Heimatstadt stehen.
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8.
März
Internationaler
Frauentag
"Junge
Arbeiterinnen fordern stärkere Einbindung in eine menschliche
und gleichberechtigte Gesellschaft"
Seit
mehr als 75 Jahre organisiert die Internationale Christliche
Arbeiterjugend (ICAJ) junge Arbeiterinnen und bildet sie weiter. Für
sie ist die Lage dieser jungen Frauen Schwerpunkt ihrer Aktion. Noch
immer sind Frauen auf vielfältige Art und Weise Opfer der
Ausgrenzung und der Marginalisierung in unserer Gesellschaft. „Wir
werden zum einen als Frauen und zum anderen als Arbeiterinnen
ausgegrenzt."
«Ich
heiße Pattrisiya, bin 22 Jahre-alt und wohne in Rajagiriya, in
der Nähe von Colombo, Sri Lanka. In unserer Kultur ist es sehr
schwierig für eine jungen Frau Zugang zur Arbeitswelt zu
bekommen, da unsere Mütter und Familien nicht wollen, dass wir
einer Berufstätigkeit außerhalb des Hauses nachgehen.
Daher fühle ich mich unwohl, denn ich kann meinen Fähigkeiten
und Talenten keinen Ausdruck verleihen. Ich darf nicht studieren und
nur die Arbeiten ausführen, die den Frauen gewöhnlich
vorbehalten sind, wie Nähen, Kochen und andere Tätigkeiten,
die die Männer nicht ausführen wollen. Weshalb ist das so?
Wann wird sich das ändern?
Ich
bin Nalini Peries, 21 Jahre alt und wohnhaft in Negombo, Sri Lanka.
Ich habe zwei Schwestern. Unsere Mutter ist Hausfrau und unser Vater
arbeitet in der Schattenwirtschaft. Ich habe schone einige Jobs
gehabt, die zu den typischen Frauenberufe gehören, wie z.B.
Nähen oder Sticken. Ich musste täglich 50 Stück
herstellen und bekam dafür 2 Rs, das sind kaum 0,01 US$. Ich
verdiente 100 Rs/Tag (0,50 US$) und arbeitete ohne sozialen oder
rechtlichen Schutz.
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"Wir
ermutigen alle Frauen und Jungarbeiterinnen, sich von ihrer Angst zu
befreien und sich für ein gewaltfreies Leben einzusetzen, wo sie
sich weder vor Belästigung, körperlichem oder
seelischem Missbrauch zu fürchten, geschweige denn darunter zu
leiden brauchen."
STELLUNGNAHME
IM RAHMEN DES INTERNATIONALEN TAGES FÜR DIE ABSCHAFFUNG VON GEWALTANWENDUNG GEGEN FRAUEN
Die
Internationale Christliche Arbeiterjugend ist gegen jegliche Form des
Missbrauches von Frauen, insbesondere von jungen Arbeiterinnen, die
alltäglich unter unterschiedlichen Formen von Gewalt überall
in der Welt zu leiden haben. Wir möchten über einige Fälle
berichten, die zeigen, wie Gewalt gegen Jungarbeiterinnen ihren
Ausdruck findet.
"Rosa
María Alave Sandoval lebt in der Provinz Ilo in Peru. Ihre
Arbeit besteht im Putzen, Waschen und Bügeln im Haus eines
Staatsanwaltes (ihr Arbeitgeber). Ohne ihre langjährige
Arbeitszeit im Dienst ihre Arbeitgebers zu berücksichtigen,
wurde Rosa beschuldigt $7.000 gestohlen zu haben. Ohne gerechte
Gerichtsverhandlung wurde Rosa für schuldig befunden und
verhaftet, ohne vorher verurteilt worden zu sein und ohne ihre Lage
als Hausmädchen und die ihrer Kinder und Familie zu
berücksichtigen. All das zeigt, dass der Richter zugunsten
seines Kollegen gehandelt und Rosa Marías Rechte verletzt
hat."
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1.
MAI 2006
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Susanne,
20 Jahre alt, arbeitet mit 10 weiteren Arbeitnehmerinnen als
Auszubildende in einer Nähwerkstätte in Kumashi, Ghana.
Weder sie, noch ihre Freundinnen erhalten einen Lohn oder eine
Entschädigung für die Arbeit die sie leisten. Sie hängen
von der Unterstützung ihrer Familie für Ernährung,
Transport und Unterkunft ab. Ihr Traum, eine eigenen Nähmaschine
zu kaufen, die rund 55 US $ kostet, verwirklicht sich vielleicht
nie.
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David,
25 Jahre alt, hat sich einer Reihe Bewerbungsgespräche und
fortbildender Maßnahmen unterworfen, um Zugang zum
Arbeitsmarkt in Australien zu bekommen. Er muss jedoch noch
einen Arbeitsplatz finden um überleben zu können,
denn die Regierung hat ihre Pflicht bezüglich von
Arbeitslosengeld eingeschränkt. David mach sich Sorgen um
seine Zukunft.
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Julio,
24 Jahre alt, einem jungen Arbeitslosen in Paraguay, wurde ein
Arbeitsplatz in einer Fabrik verwehrt unter dem Vorwand, dass
sein Bruder dort arbeite. Dieser fordert lauthals seine Rechte in
dieser Fabrik ein.
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Maria,
24 Jahre alt, arbeitet in einem fast-food Restaurant in Belgien.
Sie arbeitet in unsicheren Arbeitsverhältnissen in der Küche,
denn es sind keine Sicherheitsmaßnahmen für die
Arbeitnehmer vorgesehen, die das heiße Essen zubereiten. Sie
trägt Narben auf den Armen wegen Arbeitsunfällen.
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Dusanth,
20 Jahre alt und Parivala, 21 Jahre alt (die Namen wurden geändert),
arbeiten beide in einem Restaurant der Kette "Neelagiris",
die insgesamt 20 Zweigstellen in Sri Lanka besitzt. Man hatte ihnen
einen Lohn von 25 US $ pro Monat versprochen, ihnen aber weniger
ausbezahlt und das ohne soziale Sicherheit. Arbeitnehmer in diesem
Restaurant werden zu Überstunden gezwungen, die nicht bezahlt
werden. Ihre Arbeitszeit ist unwahrscheinlich lange: Sie
beginnen morgens um 4:30 und arbeiten bis 23:30 in der Nacht. Nur
ein kleiner Saal steht den 60 Arbeitnehmern als Wohnung nach der
Arbeit zur Verfügung.
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