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"Arbeiterjugendliche gestalten die Arbeitswelt von morgen neu!"
Forderungskatalog
Unsere Gesellschaft erfährt
große Umstrukturierung auf dem Arbeitsmarkt, die die
Beschäftigungsstrukturen radikal verändern. Die Trends des
derzeitigen Wachstumsmodelles weisen darauf hin, dass zukünftig
nur mehr eine kleine Minderheit mit einer festen, qualifizierten, gut
bezahlten Arbeitsstelle rechnen kann. Auf der anderen Seite gibt es
eine große Mehrheit, die sich mit kleinen eher schlecht
bezahlten Gelegenheitsjobs ohne Sozialabsicherung zufrieden geben
muss. Mit einem relativ bescheidenen Einkommen haben sie Zugang zum
Konsummarkt wo sie den Großteil ihrer Bedürfnisse in Form
von Gütern und Dienstleistungen befriedigen können.
Gleichzeitig wird aber auch ein bedeutender Teil der Bevölkerung
vom Produktions- und Konsumkreislauf ausgeschlossen bleiben.
Das große Problem das sich
eigentlich in unserer Gesellschaft stellt, ist, dass der Reichtum
sich in immer weniger Händen konzentriert.
Wir glauben, dass eine Umverteilung
des Reichtums und der Arbeit immer dringlicher wird, damit alle eine
Arbeit finden. Die Arbeitszeit muss verkürzt werden, ohne
Lohneinbußen, weil ein jeder das Recht auf ein menschenwürdiges
Leben hat.
Dieser
Forderungskatalog stützt sich auf die Erfahrung von Tausenden
Jugendlichen in Europa und ist das Ergebnis der Arbeit zu unserer
Kampagne der letzten drei Jahre „Arbeiterjugendliche gestalten die
Arbeitswelt von morgen neu".
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Dieser Forderungskatalog stützt sich auf die Erfahrung von Tausenden Jugendlichen in Europa.
Aufgrund dieser Erfahrungen träumen wir von einer menschlicheren, solidarischen Gesellschaft, in der Du, wie ich und viele andere glücklich sein und unsere Fähigkeiten entwickeln können. Wir sind Jugendliche zwischen 15 und 30 Jahren, kommen aus der einfachen Bevölkerungsschicht und möchten, dass Du bei unserer Reflexion bezüglich der zukünftigen Gestaltung unserer Berufsausbildung mitmachst. Als Mitglieder dieser Gesellschaft möchten wir, dass die für Bildung zuständigen Politiker, und die Jugendverbände, die glauben, dass wir gemeinsam unsere Zukunft aufbauen müssen, sich an dieser Debatte beteiligen. |
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A. Wer wir sind Die JOC ist eine internationale Bewegung von, für, durch und mit Arbeiterjugendlichen. In konkreten Aktionen lernen wir Jugendliche in der JOC, unsere Situation zu analysieren und reflektieren, um sie zu begreifen, sowie unsere Situation in einen größeren Zusammenhang zu stellen und zu verändern.
Die JOC Europa hat in den letzten drei Jahren ihre Arbeit in eine offene Kampagne gegen soziale Ausgrenzung und für eine interkulturelle Gesellschaft zusammengefasst. In vielen lokalen Aktionen und Projekten haben wir die Probleme, die wir als Jugendliche tagtäglich erleben, aufgezeigt und Alternativen entwickelt. Auf nationaler und europäischer Ebene wurden die Erfahrungen aus diesen lokalen Aktionen und Projekten ausgetauscht. In dieser Auseinandersetzung haben wir auch konkreter definiert, was für uns soziale Ausgrenzung und auch was für uns eine interkulturelle Gesellschaft bedeuten. B. Wovon wir sprechen Dieser Forderungskatalog will unsere innersten Wünsche als Jugendliche ausdrücken: Den Wunsch frei zu sein, den Wunsch FreundInnen zu haben, den Wunsch ein wichtiger Teil der Gesellschaft zu sein und den Wunsch Interkulturalität zu leben. Grundlage unserer Forderungen und Überlegungen sind die lokalen Aktionen und Projekte. Wir erleben unsere Gesellschaft oft wie einen Zug, von dem viele Mitreisende das Gefühl haben, dass er in die falsche Richtung fährt und immer schneller wird. Wirtschaft und Politik suchen eine Lösung, indem sie das Tempo erhöhen. Wir sind auf der Suche nach einer neuen Richtung, nach einem neuen Gleis in die Zukunft. Wir glauben an die Fähigkeit von Jugendlichen, ihr Leben selbst zu gestalten und die Gesellschaft mitzubestimmen. Sie sind Individuen, eigene Persönlichkeiten mit Träumen und Wünschen und brauchen die Möglichkeit, sie umzusetzen. |
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Die JOC ist eine internationale Bewegung von, für, durch und mit Arbeiterjugendlichen. In konkreten Aktionen lernen wir, Jugendliche in der JOC, unsere Situation zu analysieren und reflektieren, um sie zu begreifen, sowie unsere Situation in einen größeren Zusammenhang zu stellen und zu verändern.
Die JOC Europa hat in den letzten drei Jahren ihre Arbeit in eine offene Kampagne gegen soziale Ausgrenzung und für eine interkulturelle Gesellschaft zusammengefasst. In vielen lokalen Aktionen und Projekten haben wir die Probleme, die wir als Jugendliche tagtäglich erleben, aufgezeigt und Alternativen entwickelt. Auf nationaler und europäischer Ebene wurden die Erfahrungen aus diesen lokalen Aktionen und Projekten ausgetauscht. In dieser Auseinandersetzung haben wir auch konkreter definiert, was für uns soziale Ausgrenzung und auch was für uns eine interkulturelle Gesellschaft bedeuten. Anhand des Austausches über all diese lokalen Aktionen haben wir diesen Forderungskatalog zusammengestellt. Er versucht, all unsere tiefsten Sehnsüchte als Arbeiterjugendliche aufzugreifen. |
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