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Pressemitteilung 16.04.2007 |
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1.MAI 2007
EIN
GESICHERTER ARBEITSPLATZ BLEIBT EIN TRAUM!
"Ich
träume von einem Arbeitsplatz - mit Arbeitsvertrag! Ich
möchte ein geregeltes Leben führen!"
Der
Traum der 20jährigen Maria ist nur einer von den 50 Träumen
von Arbeiterjugendlichen, die wir während der internationalen
Woche der Arbeiterjugend sammeln wollen, die die JOCI vom kommenden
24. April bis zum 1. Mai 2007, dem internationalen Fest der Arbeit,
veranstalten wird.
Maria,
die aus Negresti, einer Stadt in Rumänien stammt, sagt, dass es
die meisten Arbeiterjugendlichen schwierig finden, einen rbeitsplatz in ihrer Heimatstadt zu bekommen.
"Junge
Leute nehmen einen Job ohne Arbeitsvertrag an um Geld zu verdienen.
Die Unkosten für Nahrungsmittel und Miete sind so hoch, dass
manche von ihnen weiter bei ihren Eltern wohnen und von der
Unterstützung von Freunden abhängen. Sie sind ständig
verschuldet".
Da
auch sie ohne Arbeitsvertrag gearbeitet hat, kennt Maria die
Schwierigkeiten vor denen viele Arbeiterjugendliche in ihrer
Heimatstadt stehen.
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Internationaler Frauentag |
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8.
März
Internationaler
Frauentag
"Junge
Arbeiterinnen fordern stärkere Einbindung in eine menschliche
und gleichberechtigte Gesellschaft"
Seit
mehr als 75 Jahre organisiert die Internationale Christliche
Arbeiterjugend (ICAJ) junge Arbeiterinnen und bildet sie weiter. Für
sie ist die Lage dieser jungen Frauen Schwerpunkt ihrer Aktion. Noch
immer sind Frauen auf vielfältige Art und Weise Opfer der
Ausgrenzung und der Marginalisierung in unserer Gesellschaft. „Wir
werden zum einen als Frauen und zum anderen als Arbeiterinnen
ausgegrenzt."
«Ich
heiße Pattrisiya, bin 22 Jahre-alt und wohne in Rajagiriya, in
der Nähe von Colombo, Sri Lanka. In unserer Kultur ist es sehr
schwierig für eine jungen Frau Zugang zur Arbeitswelt zu
bekommen, da unsere Mütter und Familien nicht wollen, dass wir
einer Berufstätigkeit außerhalb des Hauses nachgehen.
Daher fühle ich mich unwohl, denn ich kann meinen Fähigkeiten
und Talenten keinen Ausdruck verleihen. Ich darf nicht studieren und
nur die Arbeiten ausführen, die den Frauen gewöhnlich
vorbehalten sind, wie Nähen, Kochen und andere Tätigkeiten,
die die Männer nicht ausführen wollen. Weshalb ist das so?
Wann wird sich das ändern?
Ich
bin Nalini Peries, 21 Jahre alt und wohnhaft in Negombo, Sri Lanka.
Ich habe zwei Schwestern. Unsere Mutter ist Hausfrau und unser Vater
arbeitet in der Schattenwirtschaft. Ich habe schone einige Jobs
gehabt, die zu den typischen Frauenberufe gehören, wie z.B.
Nähen oder Sticken. Ich musste täglich 50 Stück
herstellen und bekam dafür 2 Rs, das sind kaum 0,01 US$. Ich
verdiente 100 Rs/Tag (0,50 US$) und arbeitete ohne sozialen oder
rechtlichen Schutz.
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Die „Symbolische Aktion" der JOC Europe asbl, "Arbeiterjugendliche gestalten die Arbeitswelt von morgen neu!" 23.-26.11. 2006 in Passau
1. Hintergrund und Ziele der Veranstaltung
Vier Tage lang trafen sich über 100 junge Menschen aus acht europäischen Ländern in Passau, um über ihre Visionen und Vorstellungen von Zukunft, Arbeit und Leben in Europa zu diskutieren. Die Veranstaltung markierte den Höhepunkt eines dreijährigen Prozesses, während dessen viele Projekte und Aktionen auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene organisiert und durchgeführt wurden.
2. Programm und Ergebnisse
2.1 Der Prozess in den nationalen Bewegungen
Am Anfang der Veranstaltung wurde der dreijährige Prozess kurz in Erinnerung gerufen. Dazu bekam jede nationale Bewegung die Gelegenheit, Aktionen/ Projekte vorzustellen, die während des Prozesses stattgefunden haben. An den Vorstellungen wurde erkennbar, mit welchem Mut und welcher Tatkraft junge Menschen versuchen, Antworten auf ihre unterschiedliche Problemlage auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu finden. Durch die Vorstellung bekamen die Teilnehmer einen kleinen Einblick in die Realität des anderen und somit wurde eine Basis für Verständigung geschaffen.
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